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 „Die Eingliederung verläuft problemlos“
 Berufsförderungsdienst unterstützt Wehrpflichtige und Soldaten auf Zeit
Sigmaringen (uz) [18.03.09]. Witze und böse Kommentare über den weiteren beruflichen Werdegang ehemaliger Soldaten gibt es reichlich. Die Realität sieht, allen Unkenrufen zum Trotz, meist ganz anders aus. Soldaten haben während und zum Teil auch nach ihrer Dienstzeit die Möglichkeit zur beruflichen Fortbildung. Diese reicht von einfachen Qualifizierungen bis hin zur vollwertigen Berufs- oder Meisterausbildung. Die Förderung liegt in der Hand des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr (BFD). Schwerpunkt der Förderung ist es, dass die Soldaten nach ihrer Dienstzeit optimal in den zivilen Arbeitsmarkt integriert werden können. Die Erfolgsquoten der „Berufsförderer“ entsprechen in den meisten Standorten ungefähr auch den Quoten für Beschäftigung. In den meisten Fällen macht Bertold Rothweiler dabei diese relativ positiven Erfahrungen.
Er ist Leiter Kundenbereich beim BFD Sigmaringen und schon seit vielen Jahren im Bereich der Berufsförderung tätig. „Viele Interessenten kommen immer wieder und die kennt man auch vom Sehen aus der Kaserne – andere sehen die Notwendigkeit nicht und denen laufen wir schon auch mal nach“, zieht Rothweiler als Fazit. Er selbst habe, so sagt er, in den langen Jahren eine Menge über unterschiedlichste Berufe gelernt und könne auch schon bei der einen oder anderen Beratung mit dem Wissen glänzen.
Die stärkste Nachfrage nach den Angeboten gibt es von Soldaten, die aus gewerblichen Berufen kämen, wissen die Berater zu berichten. „Diese Soldaten wissen, dass sie viel tun müssen, wenn sie am Arbeitsmarkt bestehen wollen“, gibt Bertold Rothweiler zu. Andererseits sei man aber auch darauf angewiesen, dass die Soldaten vom BFD hören und sich auch eigene Gedanken machen, wie sie mit ihrem Förderungsanspruch umgehen wollen.
Gerade in der kurzen Zeit der Wehrpflicht ist es nicht immer leicht, die Ansprüche mit den dienstlichen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen. Viele der Maßnahmen werden nach Dienstschluss oder am Wochenende angeboten.
Ein wachsames Auge haben die Berufsberater dabei auch auf die Bildungsträger, die neben den bundeswehreigenen Ausbildungseinrichtungen einen Großteil der Angebote übernehmen. Die meisten davon habe man, so betont Rothweiler, im Laufe der Zeit ohnehin gut kennen gelernt und weiß, dass die Qualität stimmt.
Das Spektrum der Fördermaßnahmen ist breit angelegt. Es reicht vom einfachen Computerkurs bis hin zur fachlichen Weiterbildung wie Stapler-Führerscheine oder ähnliches für Wehrpflichtige und Zeitsoldaten mit kürzerer Verpflichtungszeit. Bei längeren Verpflichtungszeiten sind vollwertige Berufsausbildungen möglich. Soldaten die nicht über einen, für den Dienstposten vorgeschriebenen, Ausbildungsgang verfügen, erhalten diese Förderung normalerweise während der Dienstzeit im Rahmen der Laufbahnausbildung. Das schmälert aber auch die Möglichkeiten für die Maßnahmen am Ende der Dienstzeit. Diese so genannte ZAW, die zivilberufliche Aus- und Weiterbildung wird meist durch die Stammdienststelle der Bundeswehr geplant. Die Mitarbeiter des BFD haben auf diese Maßnahmen nur selten Einfluss, da sie erst in späteren Karriereschritten für die Zeitsoldaten wichtig werden. Erfahrungen nach diesem Ausbildungsgang gibt es noch nicht. Bertold Rothweiler ist aber optimistisch. Die Ausbildung wird überwiegend von zivilen Bildungsträgern angeboten. Sie fördert nicht nur die den Soldaten in der Laufbahn, sondern auch die Kooperation mit der Wirtschaft für später. „Das ist eine gute Sache“, betont er. Im Sinne seiner „Kunden“ ist aber auch wichtig, dass die Ausbildung, die zu Beginn der Dienstzeit absolviert wird, auch nach den Dienstjahren für die Soldaten sinnvoll bleibt. „Viele Dinge sind bei der Bundeswehr eben anders als im Zivilberuf“, weiß auch Bertold Rothweiler.
Die Maßnahmen des BFD sind meist an das bestehende oder angestrebte Berufsbild gekoppelt. Die Berater verfügen aber über einen gewissen Spielraum. „Wenn wir plausibel erklären können, warum eine bestimmte Ausbildung, die augenscheinlich nichts mit dem Beruf des Soldaten zu tun hat, Sinn macht, dann steht der Maßnahme auch nichts im Wege“, betont der Leiter Kundenbereich. Oftmals sind dazu auch die Soldaten gefordert, ihre Expertise einzubringen. Das gilt vor allem für die ständig angepassten Berufsbilder oder neue Berufe, die in den letzten Jahren entstanden seien, sagt der Berater.
Für Soldaten mit unterschiedlichsten Qualifikation muss eine optimale Förderung gefunden werden.
Fotos: Zeitter
Eine große Erleichterung für die Arbeit und Abwicklung, so berichtet Rothweiler, sei, dass er und seine Mitarbeiter in den Service-Teams seit einigen Jahren den Soldaten alle BFD-Aufgaben aus einer Hand bieten können. Die Berater können nicht mehr nur wie früher allein die Beratung durchführen, sondern zugleich auch Entscheidungen treffen und die Maßnahmen bewilligen. „Die Bearbeitungszeiten werden dadurch erheblich verkürzt“, betont er.
Für Rothweiler selbst ist die Aufgabe etwas ganz besonderes. „Es macht mir Spaß, mit den Menschen zu arbeiten“, gibt er offen zu. Besonders spannend werden berufliche Exoten für ihn. Dazu zählt er pauschal alle Berufsbilder, die mit der Freizeit zu tun haben. Schmunzelnd erinnert er sich an einen Soldaten der eine Ausbildung zum Rafting-Lehrer angestrebt hatte. „Freizeit fördern wir natürlich nicht, sondern nur Maßnahmen bei denen beispielsweise Sicherheitsschulungen oder wirtschaftliche Themen im Mittelpunkt stehen“, stellt Rothweiler abschließend fest.
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