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 „Genau das haben wir gebraucht!“
 Versicherer aus Frankreich sichert Soldaten ab, nicht nur im Einsatz
Bonn (uz) [27.01.11]. Das Aufgabenspektrum von Soldaten hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark verändert. Soldaten und deren Familien sehen sich in Auslandseinsätzen immer öfter mit Tod oder Verwundung konfrontiert. Hinterbliebene von gefallenen Soldaten erleben in der ohnehin problematischen Situation häufig, dass Leistungen aus Versicherungen nicht ausgezahlt werden und sich die Versicherer auf so genannte Kriegsklauseln berufen.
„Gefehlt hat über viele Jahre ein entsprechendes maßgeschneidertes Versicherungsprodukt für Soldaten“, blickt Harald Quiel zurück. Der pensionierte General führte selbst mehrfach Soldaten in den Einsatzgebieten. Immer wieder wurde ihm bewusst, welche Lücke es im Versicherungsschutz gibt.

Die Bundeswehr im scharfen Schuß: Was längst nicht mehr nur auf dem Übungsplatz passiert, birgt auch Risiken für Soldaten vor allem in Einsatzregionen.
Fotos: Zeitter
In seiner Dienstzeit hatte er immer wieder Berührungspunkte mit den französischen Streitkräften. Bereits von 1981-83 war Quiel in der französischen Generalstabsausbildung. Außerdem war er stellvertretender Kommandeur der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim, gehörte als Chef des Stabes dem Eurokorps in Straßburg an und war zuletzt Verteidigungsattaché in Paris. In Straßburg lernte der General das Konzept des französischen Versicherers AGPM kennen. „Die Verträge sind speziell auf die Belange der Soldaten zugeschnitten und im Unternehmen selbst stehen grundsätzlich ehemalige Soldaten in der Verantwortung“, berichtet Harald Quiel von seinen ersten Kontakten zur Versicherung. Er selbst, so sagt er, habe sich, als er die Möglichkeit während seiner Dienstzeit beim Eurokorps dazu hatte, für seinen Einsatz im Kosovo bei AGPM versichert.
Inzwischen gibt es AGPM auch auf dem deutschen, belgischen und spanischen Markt. „Das deutsche Angebot wurde nicht einfach aus Frankreich übernommen, sondern entsprechend für Bundeswehr-Angehörige angepasst“, erklärt der Brigadegeneral a. D. „Das haben wir gemeinsam mit dem Deutschen BundeswehrVerband gemacht“ Er ist vom Angebot und den Konditionen absolut überzeugt: „Das ist genau das, was unsere Jungs und Mädels brauchen“, schwärmt er und betont: „Das kann ich ohne den geringsten Zweifel sagen.“

Situationen in die Bundeswehr-Angehörige verwickelt werden, werden kontinuierlich gefährlicher.
Eine gute Voraussetzung, um den französischen Versicherer in Deutschland zu repräsentieren. Eine Aufgabe, die der Pensionär auf die Bitte eines langjährigen Weggefährten, der für AGPM arbeitet, gerne übernommen hat.
Vor allem junge Familienväter greifen inzwischen auf das Versicherungsangebot zurück, berichtet Quiel. Dabei können sich auch die Partner und Partnerinnen bei AGPM versichern. Jüngere Soldaten haben häufig weniger den Blick für einen notwendigen Versicherungsschutz. Sie fühlten sich gelegentlich ein wenig „unsterblich“, schmunzelt Quiel.
Die Zahl der Soldaten, die auf das französische Versicherungsmodell zurückgreifen, steigt stetig. Viele Soldaten versichern sich unmittelbar vor einem Auslandseinsatz bei der AGPM. Das geht notfalls auch auf den letzten Drücker. „Wir hatten einen Mandanten, der den Antrag im Taxi auf dem Weg zum Flughafen ausgefüllt hatte und dann den Taxifahrer damit zu uns geschickt hat“, erzählt der Repräsentant stolz. Während der Soldat bereits am Flughafen Köln/Bonn in Richtung Einsatzland eingecheckt hat, wurde der Vertrag bearbeitet. Bei anderen Versicherungen wäre der Antrag wohl mit Blick auf das unmittelbare Einsatzrisiko abgelehnt worden.

Brigadegeneral a.D. Harald Quiel
Foto: privat
Der Versicherungsschutz besteht für ein Jahr und wird dann, wenn beide Seiten es wollen, von Jahr zu Jahr verlängert. „Schließlich ist Risikovorsorge nicht nur im Beruf, sondern auch zu Hause und in der Freizeit dringend geboten“, betont Quiel.
Unkompliziert agiert AGPM, wenn es tatsächlich zum Leistungsfall kommt. „Es ist ja kein Geheimnis, dass Versicherungen nicht gerne zahlen. Wir sind uns aber sicher, dass wir wissen, wann die Situation es erfordert und wann die Zahlungen anstehen. Ein aktives oder passives Kriegsrisiko kennt unsere Versicherung nicht“, lächelt General Quiel. Wer in dieser Aussage den längst gesuchten Haken vermutet, der wird vom konkreten Beispiel eines Besseren belehrt. „Wir hatten im vergangenen Jahr teilweise nach acht Tagen die Leistungen für gefallene Soldaten überwiesen“, betont er. Dabei würde, so ergänzt Harald Quiel, die Vorlage eines entsprechenden Dokuments ausreichen.
Auch wenn AGPM intensiv mit der Förderungsgesellschaft des Deutschen Bundeswehrverbandes kooperiert, ihr Angebot darf die Gesellschaft nicht selbstständig in den Kasernen präsentieren. Das ist beispielsweise einer der Ansatzpunkte des Repräsentanten Harald Quiel. Er setzt sich dafür ein, dass das Produkt, das speziell für die Soldaten angeboten wird, ähnlich wie der Rahmenvertrag auch direkt seinen Weg zu den Soldaten finden kann. Die Überzeugung und das Herzblut von Brigadegeneral a.D. Harald Quiel bringt die AGPM dabei sicherlich auf die richtige Straße.
AGPM: 60 Jahre erfolgreiche Selbsthilfe
 
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