In seiner Abschlussrede
betonte Oberstarzt Dr. Funke, dass „Kommandowechsel ein Zeichen
der Kontinuität in den Streitkräften sind.“ „Es
ist kein Abschied von der „Macht“ eines Kommandeurs die
ich meine, als „Herr“ über geländegängige
Lastwagen, militärische Rettungswagen oder Fachcontainer, so
habe ich mich nie gesehen,“ sagte Dr. Funke.
Oberstarzt Dr. Funke bedankte sich abschließend bei seinen Vorgesetzten,
die ihn für die neue Aufgabe als geeignet befunden hätten. Er wird
Verbindungsoffizier beim französischen Inspekteur Sanitätsdienst mit
Dienstort Paris. Auch den Vertretern der regionalen Politik, vor allem den engen
Vertrauten aus der kommunaler Ebene wie Herrn Bürgermeister Werner Daum
dankte er für seine uneingeschränkte Unterstützung. Seine Rede
beendete Dr. Funke nachdrücklich mit der Bitte, auch seinem Nachfolger die
Professionalität und Unterstützung zu gewähren, die auch er erhalten
habe. „Für Ihre persönliche, aber auch für die Zukunft des
Lazarettregimentes 21 „Westerwald“ wünsche ich Ihnen alles Soldatenglück
und Gottes Segen! Ich werde Euch nicht vergessen! Ich melde mich aus Eurer Mitte
ab.“ Nach der Rede des scheidenden Kommandeurs begrüßte der
Kommandeur des Sanitätskommando II Admiralarzt Dr. Knabe, den neuen Kommandeur
mit den Worten: „ Sie übernehmen einen von Ihrem Vorgänger gut
geführten, leistungsstarken Verband. Ich bin davon überzeugt, dass
Sie diese fordernde Aufgabe annehmen werden, ist es doch für Sie eine Wunschverwendung.“ Oberfeldarzt
Dörr war in seiner Vorverwendung im Sanitätsführungskommando in
der PECC, der Verwundetenleitstelle eingesetzt. PECC steht für Patient Evacuation
Coordination Cell. Aus ihr heraus wird unter anderem die Rückführung
verletzter, verwundeter oder erkrankter Soldatinnen und Soldaten aus dem Einsatz
geplant und gesteuert. |