truppen.info: Insider: Laufbahn der Unteroffiziere
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 „Ich will gefordert werden“
 Auslandseinsatz nicht ausgeschlossen
Itzehoe (uz) [04.05.07]. Der Schwerpunkt im Leben von Martina Meyer ist klar: Sie ist Soldatin mit Leib und Seele. Die 25jährige wurde in Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) geboren und lebt heute in Itzehoe. Nach dem Abitur sah es so aus, als wolle Martina Meyer in die Fußstapfen ihrer Mutter treten. Sie begann ein Studium von Französisch und Wirtschaftspolitik mit dem Ziel, ein Lehramt zu übernehmen. Nach vier Semestern und einem Praktikum in einer Schule stellte Martina Meyer fest, dass dies nicht der Beruf ist, den sie bis zur Rente ausüben möchte.
Bekannte, die bei der Marine oder bei der Artillerie in Kellinghusen ihren Dienst leisten, weckten das schlummernde Interesse für die Bundeswehr. Sie hat sich mit dem Arbeitgeber thematisch auseinandergesetzt und sich beworben. „Mein Ziel ist es, dass ich Berufssoldat werde“, gibt sie die Marschrichtung aus. Ihr Vater attestiere ihr, so erzählt sie, auch die Voraussetzungen zum Feldwebel: „Er meint den Ton hätte ich schon...“, schmunzelt Martina Meyer.
Inzwischen hat sie das Auswahl- und Einstellungsverfahren bewältigt und wurde in die Laufbahn der Unteroffiziere des militärfachlichen Dienstes eingestellt. Als Unteroffizier im Fachbereich der Materialbewirtschaftung wird sie nach ihrer Ausbildung in einer Waffenkammer der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Heide eingesetzt werden. Zugleich bemüht sie sich um eine Übernahme in die Laufbahn der Feldwebel.
Im Oktober 2005 wurde Martina Meyer eingestellt und absolvierte ihre Allgemeine Grundausbildung in Heide. Nach nur wenigen Wochen in der späteren Stammeinheit begann für sie die Ausbildung zum Unteroffizier. Im ersten Quartal des Jahres 2006 absolvierte Martina Meyer an der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Appen den allgemeinmilitärischen Teil ihrer Laufbahnlehrgänge. Seit Mai 2006 ist Martina Meyer in ihrer „ZAW-Maßnahme“. Die Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung (ZAW) verhilft den Soldaten zur vorgegebenen Berufsausbildung für die jeweilige Verwendung.
Lernen zum Beginn der Laufbahn: Unteroffizier Martina Meyer.
Foto: Zeitter
Noch bis Februar 2008 dauert die Ausbildung in Neubrandenburg an. Zur Bürokauffrau wird Martina Meyer hier ausgebildet, ein Berufsbild mit dem sie gut leben kann. „Ich bin recht froh, über die Möglichkeit hier erst einmal einen Berufsabschluss erwerben zu können“, beweist die Soldatin auch hier Weitblick.
Anschließend steht dann noch der fachliche Teil der Unteroffizierausbildung an.
Kontinuierlich hat Martina Meyer bislang Stufe für Stufe auf der Karriereleiter erklommen. Inzwischen wurde sie zum Unteroffizier befördert. Selbst bei der Planung der jungen Familie hatte die Karriere Vorrang. Als sie ihren heutigen Mann kennen lernte, habe sie ihm gleich ihre Pläne offengelegt, blickt sie zurück. „Ich habe ihm gesagt, 'wenn Du ein Problem damit hast, dass ich zur Bundeswehr gehen will, brauchen wir uns gar nicht näher kennen lernen'“, berichtet die Soldatin mit einem Schmunzeln. Wie erwähnt, der Schwerpunkt von Martina Meyer ist klar festgelegt.
An ihrer Entscheidung zweifelte Martina Meyer bisher noch nicht. „Das ist das, was ich mir vorgestellt habe, ich möchte gerne gefordert werden und meine Grenzen kennen lernen“, betont sie. In der Grundausbildung habe es auch durchaus schon solche Situationen gegeben, meint sie und ergänzt: „Kalkulierbare Aufgaben sind eben nichts für mich, ich brauche eine Aufgabe, die mich ausfüllt!“ Sie versucht immer 120% ihrer Leistungsfähigkeit aus sich heraus zu holen und gesteht: „So richtig zufrieden bin ich mit mir nie.“
Martina Meyer hat ihre berufliche Entscheidung mit allen Konsequenzen getroffen: „Ich möchte schon auch erleben, was die Teilnahme an einem Auslandseinsatz bedeutet“, erzählt die Soldatin. Zum Einen ist sie überzeugt davon, dass jeder, der die Möglichkeit dazu hat, diese Erfahrung auch machen sollte. Zum Anderen möchte sie auch selbst erfahren, in wieweit in den Einsatzgebieten wirklich etwas bewegt werden kann.
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