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 Erste Schritte auf dem Campus
 Für Offizieranwärter beginnt das Studium

Hörsaal statt Weltmeere: Für Anne Bähr hat das Studium begonnen.
Fotos: Zeitter
München (uz) [28.12.09]. Die Uniform von Anne Bähr hängt kalt am Haken. An der Universität der Bundeswehr in München tragen die meisten Studentinnen und Studenten zivile Kleidung. Die Brandenburgerin im Dienstgrad Seekadett tut es ihnen gleich. Vor wenigen Wochen hat sie in Neubiberg bei München ihr Studium der Informatik aufgenommen. Während die beiden ersten Wochen noch von Einweisungen und der Eingewöhnung geprägt waren, wurde Bähr inzwischen längst vom Studentenalltag eingeholt. Der Plan der Vorlesungen bestimmt den Tagesablauf. Acht Vorlesungen und fünf sogenannte Übungen prägen die Woche. Dabei hat sich die Offizieranwärterin längst mit Kameraden, die sie in den vergangenen 15 Monaten in der Offizierausbildung kennen gelernt hat, ausgetauscht: „Es gibt viele, die weniger Vorlesungen haben, aber auch einige in Fachbereichen, die deutlich mehr haben“, hat Anne Bähr erfahren.
In ihrem Fachbereich sind nur drei Angehörige der Marine, überhaupt ist sie unter den 58 Soldaten die einzige Frau. „Das fällt mir schon ein bisschen schwer“, erzählt sie und denkt dabei auch an die gute Kameradschaft an der Marineschule in Mürwik zurück.
Die eingespielten Gruppen aus dem ersten Dienstjahr haben sich nun für das Studium geteilt. Auch die Mitstreiterin, mit der Anne Bähr seit fast einem Jahr die Stube geteilt hatte, studiert nun in Hamburg.
Schon in den ersten Wochen fand auch ein erstes Treffen mit dem dienstältesten Marineoffizier auf dem Campus statt. Die Bindungen der Marine funktionieren auch in Bayern. Nicht nur die Verbundenheit, sondern auch der Umgang im Kameradenkreis, bestätigen die Offizieranwärterin in der Entscheidung, zur Marine gegangen zu sein. „In den anderen Teilstreitkräften geht es wohl nicht so locker, wie bei der Marine zu“, schmunzelt Anne Bähr über die ersten Erfahrungen mit Soldaten von Heer und Luftwaffe.
Die ersten Vorlesungen bestätigten der Soldatin aber auch, dass sie eine richtige Wahl getroffen hat.

Die Bibliothek gehört zu den regelmäßigen Aufenthaltsorten.
Bei Studienbeginn gab es allerdings keine Schonfrist für die Soldaten. „Ich hatte schon einige Vorlesungen, da bin ich mir richtig ‚dumm’ vorgekommen“, schmunzelt Bähr. Aber immer mehr der Inhalte erkennt sie wieder und mittlerweile hat sie sich in den Studienalltag eingefunden. Die erste Prüfung stand dabei noch vor Weihnachten auf dem Stundenplan.
Im Vergleich zu zivilen Studenten brauchen sich die Studenten an den Universitäten der Bundeswehr nicht um Studentenbuden kümmern. Sowohl in Hamburg, wie auch in München, wohnen die Studentinnen und Studenten direkt auf dem Campus. Eine wesentliche Erleichterung im Studium sind damit auch die kurzen Wege auf dem Universitätsgelände.

Seekadett Anne Bähr in einer Vorlesung.
Die Soldatin hat sich gut eingerichtet. In der Stube, die sie übernommen hat, war bereits ein praktisches Hochbett eingebaut. Das gibt Anne Bähr mehr Bewegungsfreiheit in ihrer „Bude“.
Nur einmal pro Monat plant sie eine Fahrt nach Hause. Derzeit hat sie noch eine Fahrgemeinschaft, die auch schon an der Marineschule bestand. „Auf längere Sicht werde ich aber wohl fliegen“, sagt die Studentin. Langsam stellt sie sich auf das Leben in München ein. Auf dem Oktoberfest war sie zwar noch nicht, auch wenn dies in ihrer Studienwoche stattfand, aber mit Kameraden hat sie bereits ein Fußballspiel in der Allianz-Arena besucht.
Vergessen, dass sie bei der Bundeswehr ist, kann Seekadett Bähr aber auch in den kommenden Studienjahren nicht. Die weiße Stelle, die am Mittwoch Nachmittag in ihrem Vorlesungsplan bleibt, ist keine Freizeit. Sie markiert den sogenannten militärischen Nachmittag. Hier wird die Gelegenheit geboten um die IGF, die individuellen Grundfertigkeiten, zu erhalten. Diese Stunden stehen für Leistungs- und Überprüfungsmärsche, zur Abnahme der Disziplinen für das Deutsche Sportabzeichen oder für die Waffen- und Schießausbildung zur Verfügung.

Statt militärischer Themen kümmert sich Anne Bähr nun um ihr gewähltes Studienfach.
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