Grund genug also für die
Soldatinnen und Soldaten, jede Chance zum Training
zu nutzen. „Das ist schon sehr viel zu lernen“, gesteht die Soldatin.
Gespickt sind die Ausbildungsinhalte mit reichlichen Sport-, Englisch- und allgemeinbildenden
Unterrichtseinheiten wie Politik oder Geschichte. Die Bandbreite der Ausbildungsthemen
spiegeln auch die meisten der Unterrichtstage wider.
An diesem Ausbildungstag findet sich der Hörsaal, zu dem auch Obergefreiter
Anne Bähr gehört, gegen halb zwölf Uhr zum Englisch-Unterricht
ein. Der letzte Ausbildungsblock vor dem Mittagessen. Aufmerksam und doch irgendwie
entspannt lauscht Anne Bähr dem Referat eines Kameraden. Sie hat ihre eigene
Lehrprobe bereits seit einigen Tagen hinter sich. „Ich habe etwas über
mein Hobby, das Drachenbootfahren erzählt“, erzählt sie. Intensive
Konversation in Englisch wird dem Vortrag folgen. Das zunehmende Engagement der
Deutschen Marine in internationalen Verbänden und Einsätzen setzen
auch eine geringere Sprachbarriere bei den Offizieren voraus. Außerdem
wurden die Studiengänge in den beiden Bundeswehr-Universitäten, die
die Offizieranwärter im Herbst erwarten, auf so genannte Bachelor-Studiengänge
umgestellt. Auch diese Tatsache schafft eine Mindestanforderung an die Sprachkenntnisse.
Gerade dieser Sprachgewandheit gilt die kontinuierliche Englisch-Ausbildung. |