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 „Das Prinzip gefällt mir“
 Für Matrose (OA) Anne Bähr weht nun ein anderer Wind

Höflich aber bestimmt: Matrose (OA) Bähr bei der Wachausbildung.
Fotos: Zeitter
Mürwik (uz) [23.08.08]. Formaldienst, der Umgang mit Handwaffen, Wachausbildung und jede Menge Unterrichte, die Offiziergrundausbildung für Matrose (OA) Anne Bähr ist vorbei. In den ersten knapp zwei Monaten in ihrer Dienstzeit hat sie an der Marineschule in Mürwik (MSM) die wichtigsten Grundlagen für den soldatischen Beruf vermittelt bekommen. „Das war zum Teil ganz schön stressig, aber bei Weitem nicht so schlimm, wie ich mir das vorgestellt hatte“, blickt Anne Bähr auf die ersten Wochen zurück. Die ersten Wochen die auch von etwas geprägt waren, das typisch für die Bundeswehr, aber auch gerade für diese Phase der Dienstzeit ist: Eine gute Kameradschaft, die die Rekruten zusammenschweißt.
Selbst zu den Ausbildern habe es ein tolles Verhältnis gegeben, berichtet die Soldatin und bescheinigt ihnen: „Die waren schon cool“. Selbst die anfänglich vorhandenen Vorbehalte gegenüber dem militärischen Umgang mit Befehl und Gehorsam haben sich längst zerstreut: „Ich war mir nicht sicher, ob ich damit klar komme, aber das hat man schon schnell verinnerlicht‘“, lächelt Anne Bähr.
Eine hohe Motivation bekommen die 255 Offizieranwärter vor der Vereidigung auch vom Inspekteur der Marine bescheinigt, die wäre, so betonte Admiral Wolfgang Nolting, in den vergangenen Jahren kontinuierlich wieder nach oben gegangen. Dass es für „Null Bock – Stimmungen“ keine Anzeichen gibt, ist auch die Erfahrung von Fregattenkapitän Joachim Schmidt-Skipiol, der stellvertretende Kommandeur der MSM.

" Ohne Mampf kein Kampf". Vom Gelände geht es nun erst einmal auf hohe See.
Im Gegenteil sei es eher so, dass die Lehrgangsteilnehmer sich teilweise noch eine Intensivisierung der Ausbildung vorstellen können, berichtete der Fregattenkapitän vor der Vereidigung.
Höhepunkt und Abschluss zugleich der Offizieranwärtergrundausbildung war die Vereidigung. Die Anlage der MSM und das Wetter rundeten dieses feierliche Ereignis gut ab: Unter postkartentauglichem Himmel waren die Offizieranwärter der diesjährigen Crew, wie der Offizieranwärter-Jahrgang bei der Marine genannt wird, angetreten um ihren Diensteid abzulegen. Volker Kauder, der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, machte in seiner Ansprache an die Soldatinnen und Soldatinnen klar, wie wichtig der Dienst in der Bundeswehr ist.

Anne Bähr (Mitte) bei der Vereidigung.
Er führte aus, dass es für ihn als Politiker sehr wichtig sei, dass die Soldaten über die man im Parlament entscheide, auch Gesichter haben. Daher habe er gerne die Einladung an die MSM angenommen. So bekam die Marine auch für ihn ein Gesicht. Eines davon ist jetzt das von Matrose (OA) Anne Bähr. An die Angehörigen gerichtet, betonte Kauder, dass sie auf die angehenden Offiziere stolz sein können.
Die waren es dann auch und strömten auf den Appellplatz zum Fototermin, als der große Augenblick vorüber und der Appell beendet war. Stolz tritt Anne Bähr der angereisten Familie gegenüber.

Matrose (OA) Anne Bähr.
Die Vereidigung hieß für die Soldatin aber zugleich auch schon wieder Abschied von der MSM zu nehmen. Bereits am Tag danach trennten sich die Wege der Offizieranwärter erst einmal und für Anne Bähr weht nun ein anderer Wind. Ein Wind, den sie aber auch dringend braucht, denn ihr nächster Ausbildungsabschnitt ist die Ausbildungsreise auf dem Segelschulschiff „Gorch Fock“ und da geht es ohne Wind naturgemäß nicht voran. Erste seemännische Grundlagen werden dann auf dem Dienstplan stehen. Der Alltag an Bord und der Umgang mit dem Element Wasser soll bei der Ausbildungsfahrt trainiert werden. Oder wie es im Marine-Jargon heißt: „Seebeine wachsen lassen“. Nur drei weitere Kameraden aus dem bisherigen Umfeld der Offizieranwärterin wurden für diesen ersten Teil der Ausbildungsreise eingeschifft. An neue Kameraden wird sie sich gewöhnen müssen und die eingespielten, verschweißten Gruppen werden aufgelöst, man sieht sich erst einmal nicht wieder. Ein bisschen, so sagt sie, ist sie darüber schon traurig und auch darüber, dass die Grundausbildung schon vorbei sei. Vor der Zeit auf der „Gorch Fock“ habe sie eine gehörige Portion Respekt, gesteht Anne Bähr und fügt auch gleich ganz soldatisch hinzu: „Aber so schlimm kann das gar nicht werden!“ Die erste Station der Ausbildungsreise wird in diesem Jahr ein deutscher Hafen sein. In Hamburg wird am ersten Wochenende im September noch ein weiteres Mal der 50. Geburtstag des Segelschulschiffs, quasi am Ort der Entstehung, gefeiert. Von Hamburg geht es dann weiter nach Dublin, wo die Offizierwärter Ende September von Bord gehen.
Dann liegt auch schon der zweite Ausbildungsabschnitt hinter der Soldatin und wohl auch die ersten Eindrücke, was in der späteren Laufbahn von ihr erwartet wird. An der Entscheidung, sich für eine Karriere bei der Bundeswehr zu entscheiden, hat Anne Bähr bislang nicht gezweifelt: „Das Prinzip Bundeswehr gefällt mir sehr gut!“
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